Wolfgang Kogert
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Biographie

Wolfgang Kogert wurde 1980 in Wien geboren. In seiner Funktion als Organist der Wiener Hofmusikkapelle musiziert er im Rahmen der Hochämter in der Wiener Hofburgkapelle mit Mitgliedern der Wiener Philharmoniker, der Wiener Sängerknaben und des Wiener Staatsopernchores. Außerdem unterrichtet er Orgel, Improvisation und liturgisches Orgelspiel an der Hochschule für Musik Detmold.

Er ist Träger zahlreicher Auszeichnungen und Preise, u.a. gewann er 2006 als bislang einziger Österreicher den 1. Preis des renommierten Internationalen Orgelwettbewerbs "Musica antiqua" in Brügge. 2013 war er Artist in residence an der Cité internationale des Arts in Paris.

Seine rege Konzerttätigkeit führte Wolfgang Kogert durch ganz Europa, nach Russland, Nordafrika und in den arabischen Raum. Im Rahmen von (Ur)Aufführungen neuer Orgelwerke arbeitet er regelmäßig mit namhaften Komponistinnen und Komponisten wie Peter Ablinger, Bernd Richard Deutsch, Friedrich Cerha, Manuela Kerer, Thomas Amann, Johanna Doderer, Gerhard E. Winkler, Johannes Kretz, Ernst Wally, Katharina Klement, Wolfgang Mitterer, Thomas Daniel Schlee, Wolfram Wagner, Christoph Herndler, Klaus Lang, Lukas Haselböck und Veronika Mayer zusammen.

Als Solist, Basso-continuo-Spieler und Organist für die Orgelparts des symphonischen Orchesterrepertoires wird er häufig von Klangkörpern wie dem ORF Radio-Symphonieorchester Wien, den Wiener Symphonikern, der Camerata Salzburg, dem Tonkünstler-Orchester Niederösterreich, dem Grazer Philharmonischen Orchester, dem Orchester Wiener Akademie, dem Musica Angelica Baroque Orchestra Los Angeles und dem Sydney Symphony Orchestra für Konzerte u.a. im Musikverein Wien, Wiener Konzerthaus, Stefaniensaal Graz, Palais des Beaux-Arts de Bruxelles, Auditorio de Cuenca, bei den Salzburger Festspielen sowie für Konzertreisen und CD-Produktionen engagiert. Er spielte unter der Leitung prominenter Dirigenten wie Vladimir Ashkenazy, Fabio Luisi, Bertrand de Billy, Wayne Marshall, Cornelius Meister, Andrés Orozco-Estrada, Peter Eötvös, Kristjan Järvi, Gerd Albrecht, Michael Schønwandt und Vladimir Fedosejev.

Kogerts jüngste CD-Einspielung "Johann Caspar Kerll - sämtliche freie Orgelwerke", aufgenommen an der Wöckherl-Orgel (1642) der Franziskanerkirche in Wien wurde mehrfach ausgezeichnet, u.a. mit dem Ö1-Pasticcio-Preis, als CD-Tipp bei BR-Klassik und Klassik Heute sowie als Referenzaufnahme in "Organ - Journal für die Orgel". Derzeit arbeitet er an der Ersteinspielung sämtlicher Orgelwerke von Friedrich Cerha.

Als künstlerischer Berater ist er für den gemeinsam von Jeunesse und ORF veranstalteten Orgelzyklus im Wiener Radiokulturhaus tätig.

Wolfgang Kogert erhielt seine Ausbildung in Wien, Stuttgart und Detmold. Prägende Lehrer waren Martin Haselböck, Jon Laukvik und Tomasz Adam Nowak.


(Letzte Aktualisierung: Mai 2014)